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Liebe Freunde der Fotografie, 
wir werden versuchen, euch unter dieser Spalte auf dem Laufenden zu halten. Schreibt uns gerne Eure Meinung per E-Mail oder über das untenstehende Kontaktfeld.
Viel Spaß beim Lesen :)

 Frühling 23

Unsere erste Ausstellung

Am Sonntag den 07.05.23 nahmen wir mit unseren Werken am 1. Kirchheimer Kunsstpaziergang teil. Von 10-18Uhr besuchten uns zahlreiche Kunstinteressierte, denen wir sowohl  die heimische Tierwelt, als auch unser Equiptment und die technische Komponente unsere Arbeit näher brachten.
Organisiert wurde der "Kunstsparziergang" durch den Verein Kirchheim bewegt. Auf einer ca. 3 Kilometer langen Route stellten die verschiedensten Kirchheimer Künstler sich und ihre Arbeit vor. Von Steinskulpturen bis zu modernem Ausdruckstanz konnte man an vielen Stationen in die Welt der Künste eintauchen. Wir stellten in der evangelischen Petruskirche aus und freuten uns nicht nur über die zahlreichen Interessierten, sondern auch über verschiedene musikalische Darbietungen, die über den Tag verteil stattfanden. 
An dieser Stelle möchten wir uns nochmal herzlich bei "Kirchheim bewegt" für die tolle Zusammenarbeit und gelungene Organisation bedaken.

 Sommer 22

Faszination Ostsee

Samstagabend, nach ca 1-stündiger Vorbereitung, wir mussten die Windrichtung und den Ansitzplatz checken, war es endlich so weit. Wir brachen auf zu einem weiteren Anlauf, Rehe vor die Linse zu bekommen. Mit dem Auto ging es los in das ca. 10 Minuten entfernte Lingental. Den Platz hatte uns der Förster empfohlen, den hatten wir zufällig ein paar Tage zuvor bei einer Wanderung getroffen. Am Wanderparkplatz angekommen, mussten wir samt Gepäck noch einen kurzen Fußmarsch zurücklegen, bis wir endlich an unserem Fotoplatz ankamen. Schnell wurde das Tarnzelt in den Baum gespannt und das Stativ, Kamera und Teleobjektiv aufgebaut. Nun hieß es erstmal warten, warten und nochmal warten. Die erste Stunde war schon vergangen und immer noch keine Spur eines Rehs. Dafür aber ein Igel, der sich auch auf die Wiese verirrt hatte. Es verging wieder etwas Zeit und es wurde so langsam dunkler. Leider schon bald zu dunkel für unsere alte Kamera, die neue Kamera konnten wir leider noch nicht benutzen da wir gerade noch auf das dazu passende Teleobjektiv sparen (Bald gibt es dazu hoffentlich Neuigkeiten!). So mussten wir auch schon bald den Heimweg antreten, der ehrlich gesagt etwas unheimlich war. Der Wald hat gerade nachts seine aktivste Phase. Erschöpft, aber frohen Mutes kamen wir nach einer etwa 3 Stündigen Foto Tour wieder am Wanderparkplatz an.

                               Frühling 22

Das erste mal Rehe?

Die Gelegenheit, die Flora und Fauna Süddeutschlands zu fotografieren, haben wir oft. Schließlich sind wir hier zu Hause. Aber wie sieht es aus, wenn man sich neuen Gefilden zuwendet, 7 Autostunden entfernt von den bekannten Feldhasen und dem alt vertrauten Biber? Diese Erfahrung durfte ich (Amelie) neulich machen. Für mich ging es nämlich an die Ostsee, genauer gesagt in ein kleines Dorf zwischen Stralsund und Timmendorferstrand, da wo sich Hase und Igel wirklich noch gute Nacht sagen. Aber sind es wirklich nur Hase und Igel? Natürlich habe ich noch viel mehr Tiere entdeckt: Gleich am Tag der Ankunft ging es samt Kamera an den Strand. Vorsichtig wurde die Kamera samt neuem Objektiv aus der Tasche geholt, heiße Ware, schließlich mussten wir höllisch aufpassen, dass ja kein Sandkorn ins Objektiv gelangt. Gerade hatte ich die Kamera am Stativ festgedreht, da kam sie auch schon angeflogen, majestätisch flog sie durch die Lüfte. Die Möwe.  „Nur eine Möwe“, denkt ihr euch jetzt bestimmt. Aber beim näheren Betrachten fällte einem auf, dass die Möwe viel mehr als nur ein nerviger „Mit-Strandbewohner“ ist. Manchmal erinnert sie mich fast schon an einen Adler. Aber genug von Möwen geschwärmt. Natürlich musste gleich an Tag 2 das nahe gelegene Naturschutzgebiet erkundet werden. So führte ich, während ich Fotos von allen möglichen Küstenvögeln machte, hochinteressante Gespräche mit Ornithologen, oder diskutierte mit engagierten NABU-Mitgliedern über Umwelt und erzählte Spaziergängern etwas über unsere Fotografie.

Aber nicht nur die Tierwelt ist an der Ostsee atemberaubend, sondern auch die Sonnenuntergänge verschlugen mir immer wieder den Atem. Fasziniert von der Natur ging ich so oft mehrmals täglich hinaus in die Wildnis und labte mich an der frischen Ostseebrise, bis es dann schließlich mit einer vollen Speicherkarte und geprägt von vielen Erlebnissen nach 7 erholsamen Tagen wieder zurück in den Süden ging. 

Frühling 22

Die Fotosaison ist eröffnet!


Seit dem Auspacken unserer neuen Kamera Weihnachten 2022 haben wir uns auf diesen Tag gefreut: den Startschuss in die neue Fotosaison. Bei schönstem Wetter und in kurzer Hose brachen wir in „unser“ Naturschutzgebiet auf - die Wagbachniederung. Nachdem wir uns bei einem örtlichen Bäcker mit Proviant eingedeckt hatten, traten wir bis einmal kräftig in die Pedale und vor der Mittagshitze anzukommen. Bei unserer Ankunft im Naturschutzgebiet erblickten wir zu unserer Freude schon die ersten Greifvögel, die über den Feldern ihre Kreise zogen. Leider schafften wir es nicht mehr rechtzeitig, den Auslöser zu drücken - so schnell wie sie gekommen waren, waren die Greifvögel wieder verschwunden. Diese Enttäuschung war allerdings schnell vergessen, als wir die frisch geschlüpften Entenküken erblickten. Im Gänsemarsch watschelten sie hinter ihren Eltern her und starteten bereits erste Schwimmversuche. Aber nicht nur die Enten erquickten sich am kühlen Nass: auch Haubentaucher und Blesshühner befanden sich bereits auf der Jagd. Und nicht zu vergessen natürlich die Schildkröte, die sich auf ihrem Stammplatz in der Sonne ausruhte. Einmal erblickten wir sogar eine Schlange, die allerdings schnell wieder im Gesträuch verschwand, sodass wir es nicht mehr schafften, sie abzulichten. Nun stand die Sonne im Zenit und nicht nur für die Tiere, sondern auch für uns hieß es, Mittagspause! Die verbrachten wir so wie wir es des Öfteren pflegten, in von uns so liebevoll genannten “Schweden”. Schweden, so nennen wir den Ort den man von den normalen Wegen nur erahnen aber nicht sehen kann. Nur ein Steg aus morschen Brettern führt an den Platz, an den wir schon so oft versuchten, manch kaum auszuhaltender Mittagshitze zu trotzen. In Schweden also genossen wir dann bei einem leckeren Stück Pizza, zusammen mit einem Schluck kalten Kaffee das Rauschen des Sees um nach ca. 1 Stunde des Ruhens wieder aufzubrechen, um weiter auf Foto “Jagd” zu gehen. Nun, als die Uhr auf sechs ging, war es auch für uns Zeit, die Kamera wieder in den Rucksack zu bugsieren, die Objektivdeckel wieder auf die lange Linse zu schrauben und uns auf den Sattel zu schwingen, um noch rechtzeitig an unserer Kirrlacher Eisdiele “Venezia” zu halten. Glücklich und mit 2 Kugeln Eis beladen, traten wir dann auch noch für die letzten Kilometer schwungvoll in die Pedale um müde aber glücklich am Abend ins Bett zufallen. Das war er also unser erster Fototag.


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